
L(i)ebenswerte Mitte Wickrath
schon lange geplant, die Renovierung des Rathauses ist überfällig
Unter dem Leitbild „L(i)ebenswerte Mitte Wickrath“ werden im IHEK Maßnahmen aus den Handlungsfeldern „Stadtbild und Öffentlicher Raum“, „Wohnen“, „Lokale Ökonomie“, „Grünflächen und Klima“, „Soziales, Freizeit und Kultur“ sowie „Mobilität“ gebündelt. Entsprechend vielseitig sind die insgesamt 39 Vorhaben, zu denen etwa der Ausbau von Treffpunkten für Jugendliche, die Umnutzung des alten Friedhofs zur öffentlichen Grünfläche oder die Umgestaltung des Marktplatzes gehören.


Als historische Baudominate ist das Rathaus aus ortsgeschichtlichen und städtebaulichen Gründen im fast völlig kriegszerstörten Wickrather Ortszentrum erhaltenswert. (Aus der Denkmalbeschreibung).

Heute, 70 Jahre danach, würde das Rathausgebäude in seiner historischen Form, den heutigen behördliche Ansprüchen durchaus genügen.

Politischer Beschluss: Der Erhalt und die Sanierung des Rathauses Wickrath an der Klosterstraße sind politisch fraktionsübergreifend gewollt.
Zeitplan: Die Arbeiten wurden durch die Stadt in die Phase nach 2026 datiert, da die Konzentration derzeit auf dem Bau des neuen Rathauses in Rheydt liegt.
Der Standort dient als lokale Bezirksverwaltungsstelle und beherbergt unter anderem die Meldestelle Wickrath und „Dorfsheriffs“ Polizei Mönchengladbach
Die Wickrather sind gespannt, ob im Jahr 2027 mit den Renovierungsarbeiten des Rathauses begonnen wird.
Wickrath soll – kann schöner werden!
Diesen Wunsch zu erfüllen sollte das Ziel sein


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Das links stehende Gebäude aus dem Jahr 1756 gehörte zur Anlage des Kreuzherrenklosters. Der letzte Krieg hat ein Teil des Gebäudes zerstört. Man wird es nicht rekonstruieren wollen, aber eine senkrechte Verkleidung der linken Außenwand wäre möglich.
Zumindest die Außenfront könnte man vorrangig an den bereits renovierten Teil des Kreuzherrenklosters angleichen. Unter anderem mit den identischen Fenstern und den blauen Holzblenden.
Dieser große Hauskomplex gehörte einer kürzlich verstorbenen Wickratherin ohne Erben. Wie es mit diesem Gebäude weitergeht ist nicht bekannt. Man kann nur hoffen, dass sich ein Investor findet. Es wäre ausreichend Wohnraum für zwei Familien vorhanden. Im Verbund mit Unternehmensgruppe Schleiff könnte man die Frontansicht der Klosteranlage zu einem Gesamtbild aus der Vergangenheit in das heute holen.

Farbfotos Werner Marx / sch/w. Archiv

