Neues in Wickrath City

Das Ladenlokal Beckrather Str. 3, gegenüber dem Markt war viele Jahre als Schreibwaren- und Lottogeschäft Kieven - später Marx - ein lebendiger Anlaufpunkt für die Bewohner in Wickrath. Nachdem der Letzte der 2 Nachfolger das Geschäft aufgegeben hatte, wurde über Jahre das Geschäftslokal in bester Lage nicht bewirtschaftet, ein trauriger Anblick.

Möbel Tellmann

Seit dem 06. Mai 2026 werden die Räumlichkeiten durch die Neueröffnung der Firma Tellmannn Antiquitäten & Kunsthandel wieder genutzt. Die Wickrather Mitte bekommt ein ganz neues Bild. 

Die Landbäckerei Stinges hat in der Quadtstraße Gillraths Brotkorb ersetzt. Mit ihren Feinbackwaren, dem großen Kuchenangebot und der freundlichen Bedienung ist sie sehr beliebt bei den Wickrather Bürgern.
In der Cafeteria findet man im hinteren Bereich eine Sitzgruppe zum Genießen und Plaudern. An sonnigen Tagen kann man draußen Platz nehmen. An Sonntagen ist leider geschlossen.

Trattoria Palermo

Die „Trattoria Palermo“ findet man am alten Standort der Metzgerei Zorn in der Quadstrasse 5

Maurizio Russo war von 1996 bis 2023 Inhaber der Pizzeria Sicilia in der Hochstadenstraße. Seit über 35 Jahren widmet sich der gebürtige Italiener der Kunst des Pizzabackens. Seine Ausbildung erhielt er in Italien.

Die moderne Pizza, wie wir sie heute kennen, wurde im 18. und 19. Jahrhundert in Neapel Italien, erfunden. Ursprünglich als günstiges Essen für die ärmere Bevölkerung, entwickelte sich Neapel zur "Hauptstadt der Pizza". Die berühmte Pizza Margherita entstand dort 1889.

Auf den Straßen von Neapel im Jahr 1961. Die große Armut war überall zu sehen. So viele Straßenkinder überall. Sie nahmen ihre Lebenssituation als gegeben. Waren dem Fremden gegenüber aufgeschlossen und zeigten eine Fröhlichkeit, die man erst einmal verstehen muss. 

Kinder spielen nach der Kriegszerstörung von Wickrath in den Trümmern um den Kirchberg. Eine Pizza wäre in dieser Zeit eine willkommene Nahrungsergänzung gewesen. Die erste Pizzeria in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wurde am 24. März 1952 in Würzburg eröffnet, damals vorwiegend für die dort stationierten amerikanische Soldaten.

Haus des Döners Wickrath
 
An Stelle der Pizzeria „Il Ficodindio“ in Wickrath hält das „Haus des Döners“ dort Einzug. Die Aktion „Ein Döner, ein Cent“ hat es bei bei der schon stattgefundenen Eröffnung in Wickrath wieder geben. Die Aktion ist durch Soziale Medien bekannt geworden: Zahlreiche Besucher standen Stunden in der Warteschlange, um eine der Kebab-Taschen für kleines Geld zu bekommen. Ein Anblick an den sich nur die Kriegsgeneration erinnern kann.

Was man nicht glauben mag: der Döner Kebab ist ein „Berliner“
Der moderne Döner im Fladenbrot wurde Anfang der 1970er Jahre in Berlin populär. Als Erfinder gilt der türkische Gastarbeiter Kadir Nurman, der das Fleisch in Berlin in ein Fladenbrot legte, um es als schnelles Essen anzubieten.

LiRo Hotel

Neu in Wickrath - LiRo Hotel Mönchengladbach 

Die LiRo Hotels & Apartments im Rhein-Ruhr-Gebiet zeichnen sich durch ein digitalisiertes, kontaktloses Konzept mit Smarthome-Technologie (Loxone) und unkompliziertem Zugang via Code aus. Sie bieten moderne, voll ausgestattete Apartments (oft mit Küche), kostenlose Parkplätze und eine gemütliche Atmosphäre, ideal für Geschäftsreisende und Langzeitaufenthalte.

Sicher haben die Wickrather Bürger angenommen, dass ein Hotelbetrieb mit einer offenen Gastronomie und Gesellschaftsräumen wie in der Zeit des Hotel Frambach, wieder aufgenommen wird. Leider ist das nicht so, immer weniger gastliche Stätten stehen den Bewohnern des Ortes zur Entspannung und für Gesprächen zur Verfügung.

ehemaliges Hotel Frambach
Nur noch Erinnerung: Hotel Frambach mit Restauration-Betrieb. Diese Kombination von Gastlichkeit und gesellschaftlicher Zusammenkunft wird es in Wickrath nicht mehr geben.

Am 26. Februar 1945 wurden die Häuser Ecke Kirchstraße, bis zum links stehenden Haus (heute Kanzlei Sasse) zerstört. In dem hier zu sehenden Flachbau, zwischen den beiden hohen Häusern war vor der Zerstörung ein eingezäuntes Freigelände mit einer Fahrradstation für die Mitarbeiter der Fa. Spier.

Restaurant „Niederrheinischer Hof“ im Hintergrund Lederfabrik Spier
So war es einmal - rechts das Restaurant „Niederrheinischer Hof“, links im Hintergrund die Gebäude der Lederfabrik Zacharias Spier. (Foto Archiv)

In den 1920er und 30er Jahren war es aufgrund der hohen Zahl an Radfahrern unter den Beschäftigten bei großen Industrieunternehmen durchaus üblich, Fahrradständer, Schuppen oder überdachte Stellplätze bereitzustellen, damit die Räder trocken und ordentlich abgestellt werden konnten.

Leider bekommt man keine Antwort darauf, was aus dem flach gedeckten Gebäude der ehemaligen Gesellschaftsräume von Frambach werden soll. Inzwischen wirkt es als hässliche Baulücke, an die man man sich nicht gewöhnen mag.

Fotos Werner Marx