
Der Umbau St. Antonius gestoppt
Der Umbau der Kath. Kirche St. Antonius Wickrath wird vorerst gestoppt.
Endlich – die Vernunft hat gesiegt!


Vor dem Schülercafé, welches sich im Kirchturm befindet, können aktuell die Jugendlichen, Kicker, Billard oder Tischtennis spielen...
Organisation und Aufsicht ist durch die Sozialpädagogin Heike Vaaßen gewährleistet. Sie ist von der Pfarre St. Matthias angestellt. Ehrenamtlich ist Frau Vaaßen in der Kommunion und Sternsinger Aktion tätig.
In einem Gespräch mit ihr, war die reine Freude an ihrem Tun sichtbar.
Der ursprüngliche Plan, die Gläubigen über den Kirchengarten in die Altarebene zu führen, soll wohl bestehen bleiben. Man will dabei die Menschen durch eine hohle Gasse (Nadelöhr) in die Kirche, sprich auf die Altarplatte lotsen. Scheinbar erwartet man nicht wie früher eine Gläubigerschar. Man möchte sagen, die Christen geben die Hoffnung auf eine Zukunft auf und verstecken sich.
Vor nicht so langer Zeit traf man sich sonntags vor dem „Kirchen-Portal“ und fand sich gemeinsam zum Messbesuch ein. In dem vorgesehenen Plan vermisst man die Würde.
Nach den vielen Kirchenaustritten sucht man die Kirche zu erneuern und vor allem auch Kinder und Jugendliche für den Gauben zu gewinnen. Diese Sehnsucht nach Erneuerung passt nicht zu dem Begriff, die Pfarrkirche St. Antonius in Wickrath zu halbieren.
Die Bibel warnt zwar vor Selbstüberhebung und geistlicher Arroganz, fordert den Menschen im Glauben jedoch ausdrücklich dazu auf, aufrecht, mutig und selbstbewusst aufzutreten, da er von Gott geliebt und als sein Ebenbild geschaffen wurde.
Man kann nur hoffen, dass ein Umdenken beginnt und ein neuer Architekt den Wickrather Christen neue Hoffnung mit den Blick in die Zukunft gibt.



